Warum es für einen Berggorilla ein Schokoladen Bananen Tartle gibt.

Enthält Werbung und einen Berggorilla:

Ach Du Schei…… fragt nicht, warum ich gerade im Kongo durch den Urwald wie von der Tarantel gestochen um mein Leben renne… Eigentlich hat das, wie fast alles, einen einfachen und simplen Grund der mir, wenn ich mich nicht spute, sehr zum Verhängnis wird. Mein einfacher und simpler Grund ist der, daß ich den Virunga Nationalpark näher erkunden wollte. Original Beans, der beste Schokoladenhersteller des Universums, hat dort eine Kakao Plantage und eigentlich wollte ich mich dort nur in Ruhe umsehen. Also schnappte ich mir Knut (Knut ist meine Küchenwaage die ich zum Teleporter umgebaut habe) und beamte mich in die Demokratische Republik Kongo, mitten in den Nationalpark. Bei den Kakaobäumen angekommen wollte ich mir eine Frucht vom Baum stibitzen. Da ich nicht so ohne weiteres auf eine 4 Meter hohe Kakaopflanze komme, nahm ich mir einen Stock und warf diesen gegen die Früchte. Prompt fiel eine Frucht vor meinen Füßen runter und beim Aufprall des Stockes, der hinter einem Busch landete, hörte ich ein „UUUUgggh“. Ich hatte so lange keine Ahnung was das war bis ich die Kakaoschote vom Boden nahm und beim Aufblicken in zwei fiese braune Gorillaaugen glotzte. Meine leise innere Stimme schrie mir zu: „RENNNNNNN!“ und das tu ich gerade mit voller Eleganz und Knut in der Rechten- und die Kakaoschote in der Linken Hand, gefolgt von einem wild gewordenen, ausgewachsenen Berggorilla im Format von HULK.
HULK zermalmt alles was sich in den Weg stellt. Selbst King Kong wäre vor Neid erblasst. Der Kerl ist mir dermaßen dicht auf den Fersen das ich aus seinem Atem die letzte Mahlzeit riechen kann.

Mittlerweile haben wir schon ca 3 Kilometer Autobahn durch den Nationalpark gezogen und der Kerl läßt nicht locker Also renne ich weiter um mein bißchen Menschenleben bis ich mir einen kleinen Vorsprung raus arbeiten kann und mich Knut in die Heimat sprich mein Labor beamt. Gott sei Dank habe ich an meiner Küchenwaage noch eine grandiose Funktion eingebaut. Es handelt sich um die H Taste. H steht für Home. Drauf drücken und ab ins Labor…. So der Plan.
Siehe da, eine kleine Rettungschance. Ein riesen Baum der quer über den Weg liegt. So ein Glück, denn ich kann unten durch rutschen und mein behaarter Freund muss oben durch das ganze Gestrüp klettern. Also, ab in die Matschepampe und unten durch, sofort wieder aufstehen und weiter rennen. Mein Plan scheint zu funktionieren. Yippi,… Jetzt schnell unterm Laufen die H Taste drücken denn HULK kommt schon wieder des Weges und ab nach Hause……

Mit einen riesen Knall renne ich in die Messzylindersammlung. Denn während des teleportierens war ich noch am laufen und diese Bewegung nahm ich mit. Als ich mich gerade aus dem Scherbenhaufen rauswühle knallt es wieder. Diesmal an der Labortüre. Durch das Sichtfenster sehe ich einen plattgedrückten HULK Gorillakopf der langsam runter rutscht. Ach Du grünes Ei…. Mein Gorillachen war mir schon soweit auf den Fersen das er mit gebeamt wurde. Wie ich durch die Scheibe blicke rafft er sich hoch und humpelt Richtung Mareike (meine sprechende Kaffemaschine). Mareike zog die Filter hoch und meinte nur:“Hallo, wer bist den Du?“… HULK sagte nur: „Uggh uggh u u!“ und deutete auf die Beule an seinem Kopf. „AAAAAh ich sehe!“ meint Markeike dazu und brüht ihm erst einmal einen Kakao. Die beiden verstehen sich, super.

Während dessen kann ich mir im Labor Gedanken machen wie ich meinen Mitreisenden besänftige und ihn anschließend wieder zurück teleportiere.

Hmmmmm,…. Ich denke das so ein Schokoladen-Bananen Tartlet genau sein Ding wäre…..

Also mache ich mich frohen Mutes an die Arbeit.
Für einen Mürbteig brauche ich folgendes:

200 g Mehl
70 g Butter
30 g Zucker
1 Stück Ei
2 EL Sesam
1 Prise Salz

Daraus knete ich rasch einen Mürbteig und stelle den im Kühlschrank für 30 Minuten kalt.
In der Zwischenzeit fette ich 4 Stück Tartlettformen ein und heize den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.
Der Mürbteig wird ausgerollt und die Tartlettformen damit ausgelegt. Auf den Teig kommt noch ein Backpapier und Blindbackerbsen zum Beschweren. Die Tartletts werden für ca. 25 Minuten im Ofen gebacken. Anschließend rausnehmen und abkühlen lassen.

Für den Tartlettbelag brauche ich noch eine Schokoladenganache. Natürlich aus einer Schokolade aus der Heimat des Berggorillas.

Für die dunkle Ganache nehme ich:
100 g Zartbitterschokolade Cru Virunga 70 % von Original Beans
150 g Sahne

Die Schokolade wird gehackt und in eine Schüssel gegeben. Die Sahne wird in einem Topf aufgekocht und langsam zur Schokolade geschüttet. Alles ca. 5 Minuten stehen lassen und langsam von der Mitte nach Außen rühren bis sich eine homogene, glänzende Masse gebildet hat.

Die Ganache wird auf die Tartlettböden verteilt und im Kühlschrank für ca. 1 Stunde kalt gestellt.

Mal kurz nachsehen was mein Gorillachen mit meiner Kaffeemaschine macht. King Kong sitzt auf den Barhocker und jammert Mareike was vor. Die schenkt ihm ein Kakao nach dem anderen ein… Also alles im Lot und ich kann weiter machen.

Des weiteren soll auf mein Törtchen noch ein Salted Caramel:

200 g Zucker
¼ Tasse Wasser
90 g Butter
120 g Sahne
1 TL Fleur de Sel oder Alternativ normales Salz

In einem Topf werden Zucker und Wasser so lange gekocht bis eine schöne Karamellfarbe entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter und Sahne dazugeben. Den Topf wieder auf den Herd stellen und bei kleiner Hitze alles zu einer homogenen Masse kochen. Als letztes das Salz dazu geben.
Das Salted Caramel abkühlen lassen und die Ganache damit bedecken. Zum Kühlen wieder in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit bereite ich den Baiser zu, der noch oben auf das Tartlet kommt.

Folgende Zutaten für den Baiser:
100 g Eiklar
200g Zucker
70 g Wasser

Das Eiklar mit einer Küchenmaschine cremig schlagen. In der Zwischenzeit den Zucker mit Wasser aufkochen lassen. Das heiße Zuckerwasser langsam in den aufgeschlagenen Eischnee geben und kalt schlagen. Anschließend in einen Dressierbeutel füllen.

Die Tartles hole ich mir wieder aus dem Kühlschrank. Damit es auch bananig wird, schneide ich

4 Stück Bananen
1 Stück Saft einer Zitrone

die Bananen in Scheiben und benetze diese mit Zitronensaft. Die Tartletböden werden mit den Bananenscheiben ausgelegt und die übrig gebliebenen werden zur Deko bereit gestellt.

Auf die Bananenscheiben gebe ich meinen Baiser. Den Dressiere ich in Tupfen darauf. Mit einem Bunsenbrenner flamme ich den ab.

Da fällt mir noch ein, ich könnte noch ein bisschen Schokolade darüber geben.

50 g Zartbitterschokolade Cru Virunga 70 %

Werden in einem Topf über den Wasserbad geschmolzen und temperiert.

Die restlichen Bananenscheiben gebe ich zwischen den Baiser. Von der Cru Virunga habe ich auch noch Rondos die ich dazwischen verteile. Die geschmolzene Schokolade wird noch über den Baiser in feine Streifen darüber gebeben und et voila…. Ist mein Tartlet fertig.

So, jetzt geht es darum, dass ich meinen schon fast heimisch gewordenen Berggorilla wieder in den Kongo bringe. Mareike macht ihre Sache ganz gut und mein behaarter schwarzer Freund ist mit seinem Temperament wieder runter gekommen. Jetzt muss ich nur noch die Tartlets zu ihm bringen. Denke mit Tür auf und einfach raus gehen ist nicht. Kann mir vorstellen das er immer noch angepisst ist…. Mal überlegen… Knut. Klar. Ich beame die Tartles direkt vor seine Nase. Gesagt getan stehen die Tartles auch schon auf Knut Koordiaten eingeben und ab…. Durch mein Labortürfenster kann ich sehen wie die vier Tartlets genau vor HULK auftauchen. Neugierig prüft er diese zuerst und schon verschwindet eins nach dem anderen in ihm. Die Küche beschalle ich mit Schlafliedern und hoffe das der Gorilla bald friedlich schläft. Sobald das der Fall ist traue ich mich raus und schiebe Knut unter ihn und beame ihn wieder heim. Gesagt getan. 5 Stunden später schläft er auch ein. Mareike kann schon kein La Le Lu mehr hören. Sie kneift schon die Filter zu wenn nur der Anfang des Liedes kommt. Aber jetzt schläft mein großer Freund endlich. Leise schleiche ich mich raus, schiebe wie geplant Knut unter ihn und ab in die Heimat….. Gute Heimreise mein großer schwarzer fast ausgestorbener Freund! Lass es Dir noch gut gehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *