Nudelsalat mit Papaya vs. Grillen … Oder wie ich in einem Kinderplantschbecken einen Nudelsalat servierte

Sommer, Hitze, gute Laune…

… und Urlaubsmodus im Labor.
Heute wurde ich zum Grillen eingeladen.
Bedingung: Jeder bringt etwas mit und die Loskarte „Nudelsalat“ habe ich gezogen. Keine Ahnung ob die sich bewusst sind auf was die sich einlassen bei dem Thema Nudelsalat. Aber nachdem ich noch im Urlaub bin, werde ich es nicht übertreiben.

Mal sehen was sich alles in meiner Küche befindet.
Für einen Nudelsalat brauche ich auf alle Fälle Nudeln. Für den Salat den ich mir vorstelle nehme ich für eine einfache Menge:

500 g Gnocchi sardi

Die sehen aus wie kleine Muscheln und haben einen tollen biss.

Des weiteren wird mein Laborgarten geplündert.

200 g rote Cocktailtomaten
200 g gelbe Cocktailtomaten
2 Stück gelbe Paprika
1 Stück Gurke
1 Bund Zwergbasilikum

Für das eigene Ego nehme ich noch
1 Stück Papaya

Die Nudeln werden in genügend Salzwasser bissfest gekocht, abgegossen und in eine Schüssel gegeben.

Solange die Nudeln warm sind, kommt das Dressing dazu. Die Nudeln saugen sich dabei mit den Aroma voll und schmecken nachher nicht nach profanen Nudelteig.

Für das Dressing benötige ich folgendes:
100 ml Gemüsebrühe
50 ml Weißweinessig
2 EL Ahornsirup
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
n.B. frische Peperoni

Alles wird miteinander gut vermischt und über die Nudeln gegossen. Gut durchrühren und erst einmal stehen lassen.

Bis sich das Aroma in die Nudeln gefressen hat, schnippsle ich das Gemüse klein. Die Gurke wird vorher geschält und das Kernhaus raus geschnitten. Das braucht eh keiner und verwässert nur den Salat. Ansonsten alles waschen, von allem ungenießbaren wie Strunkansatz oder bei der Paprika das Kernhaus raus schneiden und das genießbare in mundgerechte Stücke würfeln.
Bei der Papaya wird genauso verfahren. Schälen, Kerne raus und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden.

Damit alles bis zum Grillen noch gut aussieht und schmeckt, gebe ich das ganze Gemüse-, Obstzeugs in eine extra Schüssel.
Das heißt, ich mache mich mit 2 Schüsseln, Öl, Zwergbasilikum, Salz und Pfeffer auf den Weg zu meinen Freunden. OK, es gibt große Schüsseln, den….

… meine Freunde staunten nicht schlecht als ich mit dem Autoanhänger kam. Dazu muss ich sagen das ich nicht die einfache Portion gekocht habe…… Nein,… es ist die 20ig fache Menge. Mein Gedanke war das jeder satt werden soll und wer weiss wie die Grillkünste sind und… ich hatte alle davor gewarnt ob ich wirklich was mitbringen soll. Also habe ich eine Menge gemacht, in der man das Plantschbecken der Kinder umfunktionieren muss um sich daraus bedienen zu können. Die Gastgeber staunten nicht schlecht. Den wie mischt man sonst die Nudeln mit den Gemüse incl. der Papaya zusammen. Geschweige denn umrühren, Öl hinzufügen, ein ganzes Beet Zwergbasilikum unterbringen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Da wünschte ich mir, die Kinder hätten eine Bademuschel. Eine Seite befüllen, Deckel drauf und gut durch schütteln… okay, ich gestehe, ich brachte ein eigenes Plantschbecken bzw. die Bademuschel mit. Weinende Kinderaugen da sie nicht im Nudelsalat baden dürfen sind auch nicht toll…. und sowas will man ja nicht riskieren. Vor allem mit einem aufblasbaren Plantschi…. stelle man sich vor jemand geht mit der Gabel dran und piekst rein…. das ganze Plantschbecken rast mit einem riesen Karacho durch die Gegend…. Die Gäste versuchen es zu stoppen indem sie sich darauf hechten… Kinder und Erwachsene kreischen weil der Nudelsalat durch die Gegend spritzt… die Feuerwehr rückt an um ein wild gewordenes Plantschbecken zu stoppen… Sirenen, Blaulicht, Polizeieinsatz,….. Schluß mit Kopfkino !
Die Kinder sowie Erwachsenen waren von meiner neuen Salatschüssel beeindruckt.
Der Salat schmeckte auch allen hervorragend. Und der Rest …. sollte den Gästen mitgegeben werden. Allerdings schwindet dieser schon in einer Rekord Geschwindigkeit. Denk das nicht viel über bleiben wird.

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