Lecker Comte in Hamburg

Enthält Werbung:

Aufregung im Labor. Ich darf wieder verreisen. Meiner Kaffemaschine Mareike hänge ich deswegen den ganzen Tag in den Filtern.
Meine Wenigkeit wird nach Hamburg zum Bauerverlag zitiert. Denk mein Freund Alain aus dem Jura hat mich hierfür angemeldet. Die Vorbereitung beträgt eine Woche. Wie immer viel zu kurz aber machbar. Im Moment hänge ich an einem Experiment fest. Es wird versucht Regentropfen als Kuchen herzustellen. Allerdings erinnert mein Versuch optisch wie auch in der Konsistenz mehr an Hagelkörner… Aber nichts desto Trotze ist die Vorfreude rießen groß.
Ein anderer Versuch ist auch noch am laufen. Diesmal hat es nichts mit Kochen zu tun. Es ist meine selbst erfundener Beamer oder Teleportierer. Den will ich anhand der Einladung testen. Für die Zeit- und Ortsreisemaschine wird meine Digitale Küchenwaage modifiziert. Damit habe ich eine Doppelnutzung. Einmal um zu reisen, an verschiedenen Zeiten und Orte, und zum anderen – ganz profan – um irgend etwas zu wiegen. Der erste Versuch schlug schon fehl. Ein alter Teddybär musste daran glauben. Er teleportierte sich weg und zurück kam…. der Umgedrehte. Also das innere war außen und das Äußere war innen…. Will gar nicht daran denken wie komisch ich selber in dieser Gestalt aussehen würde. Man wird teleportiert und kommt so zum Empfang. Die würden Augen machen. Ich werde die Programmierung checken und sehen ob der Fehler bis zur Abreise auffindbar ist.

Fehler endlich gefunden. Wie immer eine Kleinigkeit. Ein falsch geklemmtes Kabel… Ach ja, meinen Teddy wurde gerettet. Den habe ich nochmals gebeamt. Jetzt sieht er wieder aus wie ein Teddy. Nur das linke Knopfauge muss noch umgenäht werde…. Das ist jetzt in Teddys Schritt…

Tag der Tage. Heute ist es soweit. Mein Labor habe ich aufgeräumt. Mareike läßt schon die Filter hängen wegen meiner Abreisefreude. Die Küchenwaage ist in Position gebracht. Programmiert wurde der Ort und die Zeit. Jetzt drauf stellen, Knopf drücken und…. Das Stimmmodul spricht wie erwartete „eine gute Reise!“. Flupps, war ich im regnerischen Hamburg. (Vermerk Notizbuch: Änderung der Reisemaschine. Das Wunschwetter muss ins Programm.)
Die letzte Modifizierung des Programmes hat auch was gebracht. Mein linkes Auge sitzt mir nicht im Schritt und muss dadurch nicht umgenäht werden. Gott sei Dank !

Anmeldung an der Rezeption klappt wunderbar. Ein bisschen auf die anderen Teilnehmer warten und schon geht es ins innere des Verlages. Ab zu den Food Foto Studios. Vorbei an Räume voller Requisiten, an der Versuchsküche (es riecht sehr gut nach Waffeln. Vielleicht biege ich heimlich ab ?) und ab in das Food Studio. Die Bewirtung ist wunderbar. Es gibt Kannen voller Kaffee, Getränke und was zum Essen. Vor allem gibt es auch Comte Käse mit den verschiedenen Reifegraden zum Testen. Der sehr nette und kompetente Vertreter von Comte erklärt auch sehr gut die Herstellung des Käses.

Gleich wird das erste Video in Stop-Motion, also Digitales Daumenkino, gedreht. Die Aufregung macht sich schon breit. Ein tolles Equipment ist vorbereitet. (Vermerk in meinem Notizbuch: Video- und Fotoequipment einkaufen. Einkaufsliste noch erstellen. Wird fürs Labor benötigt). Von den Videogurus wird soeben an Hand des Schwarzwald Sushis gezeigt wie man Stop-Motion-Aufnahmen macht und alles zu Beachten ist. Bei den bereitgestellten Monitoren kann man sofort alles Live mit ansehen. (Vermerk in meinem Notizbuch: Vielleicht einen Video Guru heimlich weg beamen).

Jetzt geht es mit der Food Stylistin ans Anrichten für das Food Foto. Das Teller ab auf den Fototisch und ausprobieren was das Zeug hält. Gleich am Rechner begutachten und anpassen oder abändern. (Vermerk in meinem Notizbuch: Stylistin und Foodfotografen ebenfalls heimlich ins Labor beamen).

Heimlich stelle ich meine Küchenwaage ins Eck in der Hoffnung das ich nicht erwischt werde. Habe soeben beschlossen „ALLES“ zu beamen. Bevor ich jeden einzelnen flupps verschwinden lasse. Also, Ort- und Zeit einstellen, Knopf drücken und…. Eine Stimme sagt: „Zu schwer!“. So ein Mist. (Vermerk in meinem Notizbuch: Trag- und Beamkraft der Küchenmaschine noch modifizieren!). Also doch alles in Hamburg lassen.

So, jetzt geht es erst einmal ab ins Hotel. Kurz frisch machen, noch ein bisschen ausruhen und ab zum Abendessen. Das Hotel Lindner am Michel ist toll. Super Wahl.

Das Taxi holt uns alle ab um im East Hotel unser Abendessen einzunehmen. Das Hotel ist der Hammer. Hier trifft sich Alt und Neu…. Ich meine das Gebäude. Nicht nur die Leute. Auf der einen Seite Ziegelwerk und auf der anderen Seite hochmodern. Das Essen ist super und die Atmosphäre spitze. Schon schade das am späten Abend der Tag schon vorbei war.

Meine Augen fallen vor lauter Müdigkeit zu. Werde im Hotelzimmer noch ein bisschen schlafen bevor ich mich wieder in mein Labor beame.

Fazit der Reise.
Tolle Teilnehmer und Organisatoren, super Informationen, wahnsinn´s Käse und eine tolle Organisation.
Wenn ich mal wieder das Glück habe und vorbeikommen darf, ich komme gerne wieder !

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